Die Wette

By | 18. Juni 2013

Meine Geschichte handelt aus einer Zeit wo Willi seine Karre selber ziehen musste weil sein Ponny schon tot war. Wir saßen damals in Stephans Taverne, so glaube ich hieß die Kneipe, es ist die heutige Klosterschänke, mit Willi und blödelten rum wie es denn jetzt sei so ohne Ponny und so, wer denn wohl stärker war oder ist. Jedenfalls Willi gefiel das so nicht. Er meldete sich dann auch zu Wort und sagte „eh tu kröppe Honk mi zwei mache Wett“ Und so wurde eine Wette ausgearbeitet, es ging darum seine Karre mit Sand vollladen und von der Klosterstraße über die Vuvenstraße in die Hochstraße bei Cremers in den Hof zu ziehen. Der Wettgegner war Theo Ruroth. Der Einsatz war recht einfach wenn Theo gewinnen würde durfte er sich ab sofort man höre und staune, dies war Willis Vorschlag – Karre Theo – nennen – #wenn net darf tu mi paar Bier usjewe. Theo hat gewonnen und darf sich bis heute – Karre Theo – nennen.

Gedächtnisprotokoll von Iris Erdmenger